SONDERPROGRAMM: JENSEITS DER GRENZEN
Mitte des 18. Jahrhunderts flohen innerhalb weniger Jahre über 30.000 Menschen aus deutschen Territorien an die Wolga — vor Krieg, Hunger und Verfolgung. Doch das verheißene Land hielt nicht, was es versprach.
In dieser dokumentarischen Performance mit Objekten sitzt das Publikum mit dem queeren Künstlerpaar Vöcks de Schwindt am Tisch. Über Karten und Fotografien entfaltet sich eine persönliche Migrationsgeschichte: von den Wolgadeutschen nach Russland, ein Jahrhundert später weiter nach Südamerika und schließlich zur ersten Begegnung in Berlin. Eine Reise über Kontinente — und die Suche nach einer Heimat, die vielleicht nie existierte.
Federico & Wenzel Vöcks de Schwindt arbeiten zwischen autobiografischer Performance, Mehrsprachigkeit und Musiktheater.
Sprache:
15. Mai, 17:30 & 20:30: Englisch (mit Deutsch & Spanisch)
16. Mai, 14:30 Uhr Deutsch (mit Englisch und Spanisch)
16. Mai, 20:30 Uhr Deutsch mit DGS (mit Englisch und Spanisch)
Recherche, Text und Performance:
Federico & Wenzel Vöcks de Schwindt
Eine Produktion von Vöcks de Schwindt, in Kooperation mit TATWERK | Performative Forschung.
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