Die Räume der galerie januar bestehen seit vielen Jahren – nun „leiht“ sich Pascale Feitner ihre architektonischen Formen. Im Zentrum steht dabei insbesondere die Treppe: Sinnbild für Übergänge, Schwellen und Verbindungen zwischen Ebenen, Räumen und Zuständen. Auch der seit Jahren charakteristische blaue Boden der Galerie wird Teil der neu entwickelten Installation. Er wird nicht nur zitiert, sondern räumlich integriert und weitergedacht. So entsteht eine ortsspezifische, fragmentarische Arbeit, die Bestehendes aufgreift, transformiert und in einen neuen Zusammenhang setzt. Feitners Installation versteht sich als sensibles Spiel mit architektonischen Elementen – ein temporäres Gefüge aus Anlehnung, Verschiebung und Neudeutung.
Pascale Feitner hat, zuletzt bis 2024 als Meisterschülerin, bei Maik und Dirk Löbbert in der Klasse für Skulptur und Kunst im öffentlichen Raum an der Kunstakademie Münster studiert. Seit 2025 ist sie Mentee des Kunstmentorats NRW des Landesbüros für Bildende Kunst (LaB K) NRW. Sie lebt und arbeitet in Münster.
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