Album Release Konzert für ein humanistisches Manifest für Wärme, Vielfalt, Utopie und klingende Elektrizität.
Created in the Land of the Capitalistic Wirtschaftswunder.
Einen Beweis, dass auch Maschinen träumen können – wenn Menschen sie spielen.
„Trautonium Foundation“ ist Peter Pichlers visionärer Ansatz, ein Instrument der frühen elektronischen Avantgarde mitten in die Klangwelt des 21. Jahrhunderts zu stellen – nicht als Museumsexponat, sondern als rebellische, lebendige Popmaschine. Das Album stellt die Frage: Wie hätte Popmusik geklungen, wenn sich nicht der Synthesizer, sondern das Trautonium als Leitinstrument durchgesetzt hätte? Statt wohltemperierter Gleichförmigkeit entsteht Musik aus Gleitklängen, subharmonischen Akkorden, freien Tempi und expressiven Tonhöhen – eine alternative Musikgeschichte, die vertraut und zugleich völlig fremd wirkt. Es tönt Pop aus einer Zukunft, die nie stattgefunden hat. Gleichzeitig ist das Projekt ein bewusster Gegenentwurf zur heutigen technokratischen, algorithmisch optimierten Musikkultur: gegen den öden Gleichklang, gegen seelenlose Perfektion und für eine Elektronik, die atmet, schwankt, singt und scheitern darf.
„Trautonium Foundation“ versteht sich dabei ausdrücklich als musikalisches Friedensprojekt. Elektronische Musik als universelle Sprache – jenseits von Nation, Markt und Algorithmus. Instrumentierung & Stimmen: Arabische Laute, Brasilianisches Schlagwerk, E-Gitarre, Banjo, Tuba, Hebräische und arabische Stimmen, Italienischer Licio-Gesang, Ostdeutsche Textfragmente, Russische Proklamationen werden allesamt getragen vom Mixturtrautonium – nie wohltemperiert, frei in Tempo, Tonhöhe und Denken. So entsteht eine Musik, die kulturelle Bruchstücke nicht glättet, sondern bewusst nebeneinanderstellt – als klingende Utopie von Verständigung.
Preisinformation:
10 €, ermäßigt 5 €
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