Zugleich Choreograf, Musiker, Dichter und Forscher ist Mackenzy Bergile ein interdisziplinärer franco-haitianischer Künstler. In Autothérapie begibt er sich in eine körperliche Spurensuche zwischen Erinnerung und Gegenwart. In fragmentarischen „Sitzungen“ entfaltet sich ein intensiver Dialog mit Geschichte und Identität: Was im Körper gespeichert ist, beginnt zu sprechen.
Ausgehend vom haitianischen Spiralismus – einer poetischen und politischen Philosophie, die Geschichte als zyklisch und polyphon begreift – entwirft Mackenzy Bergile eine Geografie von Erinnerungen, Traumata und kulturellen Referenzen, die sich über drei Kontinente erstrecken: von der gewaltsamen Verschleppung von rund 12 Millionen Afrikaner*innen über die haitianische Revolution und die Jim-Crow-Gesetze in den USA bis ins heutige Europa. Der Körper wird zum Archiv – und zum Ausgangspunkt einer behutsamen Neuverortung.
Mit französischen/englischen Texten und englischer Übertitelung.
Preisinformation:
Preisgruppe C Vorverkauf: 20 € / erm. 9 € Abendkasse: 21 € / erm. 9 € Festivalpass: 90 € / erm. 45 € Doppelticket mit Petites Pièces: Preisgruppe A Der Vorverkauf startet am 01. April 2026.
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