Komponist Giuseppe Verdi. Libretto von Francesco Maria Piave nach Victor Hugos Schauspiel Le Roi s’amuse.
Melodramma in drei Akten (1851)
empfohlen ab 14 Jahren
In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.
Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
ZUM WERK
Ein Souverän darf alles. Seine ganze Umgebung ist von ihm abhängig, niemand ist berechtigt, ihm zu widersprechen, alle müssen seine Launen ertragen. Nur einer kann ihm den Spiegel vorhalten, hat sogar die Pflicht, den Herrscher zu kritisieren: der Hofnarr. Doch was geschieht, wenn dieser Narr seine wichtigste Aufgabe vernachlässigt und sich in den Dienst der moralischen Auswüchse stellt, die der Tyrann vorlebt? Der französische Dramatiker Victor Hugo hat diese Ausgangslage in seinem Schauspiel Le Roi s’amuse durchexerziert, mit einem skrupellosen Lustmenschen als König und einem Narren, dessen seelische Deformation sich in einer körperlichen Verkrümmung manifestiert hat.
Giuseppe Verdi hielt diesen Stoff für „grandios, gewaltig, und er enthält eine Rolle, die eine der größten Schöpfungen ist, deren sich das Theater aller Länder und aller Zeiten rühmt“. Rigoletto wurde 1851 in Venedig uraufgeführt, als erstes der drei später als „Trilogia popolare“ bezeichneten Werke (neben La traviata und Il trovatore), mit denen Verdi seinen Weltruhm begründete. Für diese Oper hat er einige seiner berühmtesten Melodien komponiert, allen voran die Arie des Herzogs über die vermeintlich flatterhaften Herzen der Frauen, „La donna è mobile“. Immer wieder drängt die Macht der Natur durch, der die Menschen selbst durch ihr Verhalten Gewalt antun, am dramatischsten in der Gewitterszene. Die virtuosen Arien Gildas reflektieren die Sehnsucht nach Liebe und überschäumendem Gefühlsausbruch, wie es wohl jeder junge Mensch vom Leben erwartet, und das große Quartett im dritten Akt kontrastiert wie kaum je zuvor oder danach die auseinanderstrebenden Absichten von vier Protagonisten der Oper.
BESETZUNG
Musikalische Leitung Maurizio Benini
Inszenierung Barbara Wysocka
Bühne Barbara Hanicka
Kostüme Julia Kornacka
Licht Marc Heinz
Chöre Christoph Heil
Dramaturgie Malte Krasting
Il Duca di Mantova Bekhzod Davronov
Rigoletto Igor Golovatenko (2026: Mär 07, 11, 14, 17, 19, 22, 24); Ludovic Tézier (2026: Jul 28, 31)
Gilda Serena Sáenz (2026: Mär 07, 11, 14, 17, 19, 22, 24); Nadine Sierra (2026: Jul 28, 31)
Sparafucile Riccardo Fassi
Maddalena Elmina Hasan (2026: Mär 07, 11, 14, 17, 19, 22, 24); Rihab Chaieb (2026: Jul 28, 31)
Giovanna Natalie Lewis
Il Conte di Monterone Martin Snell
Marullo Thomas Mole (2026: Mär 07, 11, 14, 17, 19, 22, 24),Zhe Liu (2026: Jul 28, 31)
Matteo Borsa Granit Musliu
Il Conte di Ceprano Roman Chabaranok
La Contessa di Ceprano Nontobeko Bhengu
Gerichtsdiener Daniel Vening
Page der Herzogin Lucy Altus
Bayerisches Staatsorchester
Bayerischer Staatsopernchor
Preisinformation:
Preis variiert je nach Sitzplatz: Preise S: € 243 / 213 / 183 / 143 / 102 / 67 / 21 / 16 Preise O: € 218 /190 /162 /130 /96 /66 /18 /15 Preise M: € 193 /168 /142 /117 /90 /64 /16 /14
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