Traktoren auf den Straßen, hitzige Debatten in den Medien und ein tiefes Gefühl der Spaltung: Die Landwirtschaft steht wie kaum ein zweiter Sektor im Zentrum aktueller gesellschaftlicher und politischer Kulturkämpfe. Doch abseits von starrem Schwarz-Weiß-Denken und medialen Schubladen – wie blicken die Betroffenen eigentlich selbst auf die notwendige sozial-ökologische Transformation?
In diesem Vortrag bricht Luana Schwarz (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung / Max-Planck-Institut für Geoanthropologie) die gängigen Klischees auf. Sie nimmt uns mit in die Lebensrealität von Landwirt*innen und beleuchtet die tieferen Strukturen hinter dem Wandel: Wie verändern sich mentale Modelle und Paradigmen in der Landwirtschaft? Welche politischen und kulturellen Barrieren blockieren den Fortschritt und welche Prozesse können Landwirt*innen dabei unterstützen, eine nachhaltige Zukunft aktiv mitzugestalten?
Der Vortrag ist Teil der Ringvorlesung Nachhaltigkeit
Weitere Infos unter www.nachhalltig.de