Der Molenturm war in erster Linie ein Funktionsbauwerk. Als Leuchtfeuer markierte er die Nordseite der Einmündung der Geeste in die Weser. Er war Bestandteil der gesetzlich vorgegebenen, international vereinbarten Fahrwassermarkierung, diente der Sicherheit der Schifffahrt und dem seeseitigen Warenverkehr, der Wirtschaft. Darüber hinaus war er alt. Stilistisch im Stil der gemäßigten Moderne der Reformarchitektur 1912 bis 1914 handwerklich solide und optisch ansprechend ausgeführt, war er ein Denkmal. Für Generationen gehörte er zur gewohnten Silhouette der Stadt, war ein beliebtes Hintergrundmotiv in der Fotografie wie in der Kunst.
Mit einer Auswahl historischer Fotos, Grafiken und Gemälden aus der städtischen Sammlung erinnert das Historische Museum an das kleine Bauwerk, dessen Geschichte sehr bewegt.
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