100 Jahre GEDOK – 3 Ausstellungsorte, 30 Künstlerinnen, 1 Resonanzraum
100 Jahre GEDOK stehen für weibliche Schaffenskraft und 100 Jahre Kunst von Frauen. Ihr Jubiläum feiert sie mit dem Kooperationsprojekt Sichtbar. Verknüpft. Frei. an drei Ausstellungsorten in München mit einem interdisziplinären Programm. Deutschlandweit besteht die GEDOK aus 23 Regionalgruppen.
Die größte Künstlerinnen-Vereinigung Europas hat sich stets für die Sichtbarkeit, Vernetzung, Solidarität und den Rückhalt von Künstlerinnen eingesetzt. Frauen sind heute besser in Institutionen vertreten, dennoch verdienen sie nach wie vor deutlich weniger als Männer und sind in Museen und Sammlungen, in Galerien aber beispielswiese auch in Magazinen, Schulbüchern und Verlagen unterrepräsentiert. Was hat sich in 100 Jahren tatsächlich verändert und wie frei und unabhängig arbeiten Künstlerinnen heute?
In der Kunstunterführung zeigt Ergül Cengiz ein Gedächtnisporträt der GEDOK-Gründerin Ida Dehmel, dass sie gemeinsam mit Künstlerinnen der GEDOKmuc erarbeitet hat. Die Bildhauerin Olga Golos bezieht sich in ihrer Installation auf die Künstlerin Eva Hesse, und Erika Kassnel-Henneberg zeigt ein computer-generiertes Video-Kunstwerk, das Transhumanismus thematisiert. Doro Seror bezieht sich in ihrer Hommage an Joseph Beuys auf seine 50 Jahre zuvor an selbem Ort gezeigte Arbeit „Zeige Deine Wunde“ und verbindet dieses mit einem überdimensionalen Motiv der Freundschaft.
Katrin Grote-Baker (Berlin) interpretiert Goethes „Beherzigung“ in einer kalligrafisch-malerischen Übersetzung, Nina Heinlein (Franken) lässt eine großformatige Stoffskulptur zwischen Vergangenheit und Zukunft verhandeln, während das Duo Silke Kästner (Berlin) und Sabine Schlunk (München) den Raum performativ in einer sich weiter entwickelnden Materialinstallation ergründet.
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