Tanzende Roboter schlüpfen aus verrückten Kokons und krabbeln wie seltsame Raupen über den Tisch. Einige bekommen Haare, andere stolpern herum wie kleine Hunde. Manche drehen sich geschmeidig in alle Richtungen, wieder andere wiederholen monoton immer dieselbe Bewegung.
Die Roboter werden zu Tänzer*innen, die alle über ihre eigene Form und über ein eigenes mögliches Bewegungsrepertoire verfügen. Der Choreograf spielt damit, sich selbst überflüssig zu machen. Es entsteht ein Ballett für selbstgebaute Roboter ohne die Intervention menschlicher Choreograf*innen. Mithilfe von künstlerischen KIs entwickeln die tanzenden Maschinen ihr eigenes Stück aus den live gesammelten Daten der Aufführungen.
Simple Machines erzählt die Geschichte eines Künstlers, der sich selbst abschafft. Er überlässt die Bühne den einzigartigen körperlichen Möglichkeiten der Maschinen und den choreografischen Fähigkeiten von künstlicher Intelligenz. Damit hat Ugo Dehaes ein verspieltes Roboter-Ballett erschaffen, das humorvoll und anschaulich danach fragt, wie wir mit der digitalen Transformation umgehen wollen.
Nach der Performance ist das Publikum eingeladen, den Robotern selbst neue Bewegungen beizubringen.
BARRIEREFREIHEIT
Die Orangerie ist barrierefrei zugänglich über separaten Zugang an der Nordseite des Gebäudes, bitte planen Sie etwas Zeit ein und wenden Sie sich an das Personal vor Ort. Tickets für rollstuhlgerechte Sitzplätze und Begleitung erhalten Sie an den HAZ & NP Vorverkaufsstellen.
Weitere Infos unter: https://kunstfestspiele.de/simple-machines/
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