„Jubelt, ihr glücklichen Seelen“: Könnte das himmlische Lob wunderbarer klingen als in „Exsultate, jubilate“, diesem prachtvollen Stück des 17-jährigen Wolfgang Amadeus Mozart? Es entstand als virtuoses Showpiece für einen berühmten Kastraten. Voller Beseeltheit und Lebensfreude feiert es die göttlichen Wunder.Mit Glaubenssachen kannte sich auch der tief religiöse Anton Bruckner aus. Als Sinfoniker war er ein Spätzünder: Nach einem Studienwerk begann er seine 1. Sinfonie erst mit über vierzig Jahren. Sie zeigt die aufregenden Anfänge dieses eigensinnigen Einzelgängers, der bislang fast ausschließlich Kirchenmusik geschrieben hatte. Rasmus Baumann, Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen, setzt mit dem Orchester die gemeinsame Beschäftigung mit Bruckner fort. Nach der Aufführung der 5. Sinfonie bei den Ruhrfestspielen 2025 erklingt nun die „Linzer Fassung“ der Ersten, die Bruckner selbst 1868 dirigierte. Sie ist benannt nach dem Uraufführungsort Linz, wo der Komponist als Domorganist tätig war. 23 Jahre später überarbeitete er seinen Erstling. Doch die kompromisslose Urfassung zeigt Bruckners ganze Experimentierlust und Vitalität.
Preisinformation:
23,50€
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