FOTO: © Courtesy Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen (ISG), Vorlass Marianne Kaiser (Na 60) Foto: Theodor Störbrock

Sing our Songs!

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Gesang ist seit jeher ein zentraler Bestandteil von Arbeitskämpfen – so auch im Ruhrgebiet. Thematisch angebunden an die Ausstellung Radikale Hoffnung. Kunst und Arbeitskampf im Kunstmuseum Gelsenkirchen (13.6. – 4.10.2026) präsentiert der Opernchor des Musiktheater im Revier in der ehemaligen Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Gelsenkirchen-Buer historisches Liedgut mit Fokus auf Arbeitskämpfe und Streik als partizipatorische Praxis. Laien und Laienchöre singen gemeinsam mit dem Opernchor eine Auswahl regionaler, nationaler und internationaler Arbeiter*innenlieder. Auch das Publikum ist eingeladen mitzusingen. Alle gemeinsam wollen wir den Kirchenraum mit Gesang und den unterschiedlichen Perspektiven von Arbeiter*innenkämpfen füllen. Lieder aus der Region – wie die der Arbeiterinnen eines Gelsenkirchener Unternehmens, die Lohngleichheit durchgesetzt haben oder solche aus dem Bergbau werden ebenso einbezogen wie globale Perspektiven, etwa die der italienischen Lohn für Hausarbeit-Bewegung oder die Streiks von südafrikanischen Minenarbeiter*innen.

Kunstmuseum Gelsenkirchen in Kooperation mit dem Musiktheater im Revier und der katholischen Kirchengemeinde St. Urbanus.

Ein Projekt im Rahmen von Manifesta 16 +.

Location

Ehemalige Kirche St. Mariä Himmelfahrt Goldbergstraße 11 45894 Gelsenkirchen

Organizer

Kunstmuseum Gelsenkirchen

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