Theater soll für alle da sein. Teilhabe scheitert aber oft an der Sprache. In dieser Veranstaltung geht es darum, wie Leichte Sprache Türen öffnet: für Zuschauer*innen, die lange Texte, komplizierte Sätze oder abstrakte Begriffe schwer verstehen. Die Dolmetscherin und Übersetzerin für Leichte Sprache Anne Leichtfuß spricht mit ihren Gästen darüber, wie Theater zugänglicher werden kann, ohne künstlerische Komplexität zu verlieren. Gemeinsam fragen sie: Wie verändert sich ein Abend, wenn Verständlichkeit nicht die Ausnahme, sondern der Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit ist.
Viele Menschen verstehen lange Sätze oder schwere Wörter nicht. Leichte Sprache macht Texte klar und kurz. So können mehr Leute mitmachen. Anne Leichtfuß moderiert. Sie kennt sich mit Leichter Sprache super aus. Gäste sind Johanna Kappauf und Daniel Cremer. Sie reden darüber: Wie wird Theater für jeden offen? Wie bleibt es stark und spannend? Es geht um Teilhabe für alle – ohne Abstriche an der Kunst.
Wer Theater macht oder liebt, bekommt hier ganz konkrete Einblicke, wie Barrieren im Kopf und im Spielplan abgebaut werden können. Moderatorin Anne Leichtfuß bringt ihre jahrelange Erfahrung aus Übersetzung, Live-Dolmetschen und der Zusammenarbeit mit Theatern ein – von Klassikern in Leichter Sprache bis zu zeitgenössischen Produktionen. Schauspielerin Johanna Kappauf und Autor/Performer Daniel Cremer sowie Jennifer Werres berichten aus der künstlerischen Praxis: Wo hakt es, wo entstehen neue Formen, wenn man Verständlichkeit ernst nimmt und nicht nur „mitdenkt“? Das Gespräch ist Einladung und Herausforderung zugleich, Theater als gemeinsamen Raum neu zu denken – für Menschen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen.
Anne Leichtfuß gilt als eine der wichtigsten Stimmen für Leichte Sprache im deutschsprachigen Raum und hat unter anderem für große Bühnen wie die Münchner Kammerspiele gearbeitet. Johanna Kappauf bringt Rollen in Leichter Sprache zum Leben – mit Tiefe und Kraft, ohne den Wert des Textes zu verlieren. Daniel Cremer schreibt und performt klar und direkt, verbindet Leichte Sprache mit politischer Performance. „Solidarität heißt verstehen“ richtet sich an Theatermacherinnen, Pädagoginnen, Aktivist*innen – und an alle, die glauben, dass Kunst erst dann wirklich politisch ist, wenn möglichst viele ihr folgen können.
Text in Leichter Sprache:
Solidarität heißt verstehen
Leichte Sprache im Theater
Darum geht’s
Theater soll für alle da sein.
Aber das klappt oft nicht.
Manchmal liegt es an der Sprache.
Die meisten Theater·stücke sind in schwerer Sprache.
In diesem Gespräch geht es um die Frage:
Wie kann Leichte Sprache Türen öffnen?
Für viele Menschen sind lange Texte schwer zu verstehen.
Viele Sätze sind lang.
Fach·wörter kennen viele Menschen nicht.
In Leichter Sprache sind die Sätze kurz.
Es gibt viele Beispiele.
Und Fremd·wörter und Fach·begriffe werden erklärt.
Anne Leichtfuß ist Dolmetscherin und Übersetzerin für Leichte Sprache.
Sie führt durch das Gespräch.
Gemeinsam mit Gästen spricht sie über diese Fragen:
Das sind die Gäste des Gesprächs:
Das heißt:
Er ist Spiel·leiter bei Theater·stücken.
Sie reden darüber:
Wie wird Theater für jeden offen?
Wie bleibt es stark und spannend?
Es geht um Teilhabe für alle – und um Kunst.
Darum musst du rein
Wer Theater macht oder liebt, bekommt hier ganz konkrete Einblicke, wie Barrieren im Kopf und im Spielplan abgebaut werden können. Moderatorin Anne Leichtfuß bringt ihre jahrelange Erfahrung aus Übersetzung, Live-Dolmetschen und der Zusammenarbeit mit Theatern ein – von Klassikern in Leichter Sprache bis zu zeitgenössischen Produktionen. Schauspielerin Johanna Kappauf und Autor/Performer Daniel Cremer berichten aus der künstlerischen Praxis: Wo hakt es, wo entstehen neue Formen, wenn man Verständlichkeit ernst nimmt und nicht nur „mitdenkt“? Das Gespräch ist Einladung und Herausforderung zugleich, Theater als gemeinsamen Raum neu zu denken – für Menschen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen.
Pssst!
Anne Leichtfuß kennt sich gut aus mit Leichter Sprache in Deutschland.
Sie hat für verschiedene Theater Stücke in Leichte Sprache übersetzt.
Zum Beispiel für die Münchner Kammer·spiele.
Johanna Kappauf bringt Rollen in Leichter Sprache zum Leben.
Mit Tiefe und Kraft.
Ohne den Wert des Textes zu verlieren.
Daniel Cremer schreibt und spielt klar und direkt.
Er verbindet Leichte Sprache mit politischer Kunst.
Jennifer Werres nutzt selbst Leichte Sprache.
Und sie macht sich für die Rechte von Menschen mit anderen Lern·möglichkeiten stark.
„Solidarität heißt verstehen“ richtet sich an
Podiumsdiskussion in Leichter Sprache.
Dauer: ca. 60 Minuten
Der Veranstaltungsraum ist barrierefrei zugänglich. Es gibt eine rollstuhlgerechte Toilette.
Wir können rollstuhlgerechte Plätze oder barrierefrei erreichbare Sitzplätze für Sie reservieren.
Menschen mit einem Hörgerät können die Höranlage nutzen. Die Höranlage funktioniert über Induktion.
Die Parkplätze an der Spielstätte sind für Menschen mit Behinderung geeignet.
Die verschiedenen Unterstützungsbedarfe können beim Ticketkauf angegeben werden. So können wir uns gut vorbereiten.
Blindenführ- und Assistenzhunde sind herzlich Willkommen. Bitte gib Bescheid, wenn Du einen Hund in die Vorstellung mitbringst.
Melde Dich gerne, wenn Du von der nächsten Bus- oder Bahnhaltestelle abgeholt und zur Veranstaltung begleitet werden möchtest.
Melde Dich bei Anliegen und Fragen zur Barrierefreiheit gerne bei Iris (iris.haist@sommerblut.de)
Die Podiums·diskussion ist in Leichter Sprache. Es wird nur in Leichter Sprache gesprochen.
Der Veranstaltungs·raum ist barrierefrei zugänglich. Es gibt eine rollstuhl·gerechte Toilette.
Wir können rollstuhl·gerechte Plätze reservieren. Oder wir können barrierefrei erreichbare Sitzplätze reservieren.
Der Veranstaltungsraum ist mit einer WLAN-basierten Höranlage ausgestattet.
Menschen mit einem Hörgerät können die Höranlage nutzen. Die Höranlage funktioniert über Induktion. Die Technik gibt es vor Ort.
Es gibt Parkplätze für Menschen mit Behinderung.
Blindenführ- und Assistenz·hunde sind herzlich Willkommen.
Es gibt einen Abhol·service. Wir holen Dich von der nächsten Haltestelle ab. Melde Dich bei Iris wenn du abgeholt werden willst.
Hast Du Fragen zum Thema Barriere·freiheit?
Dann melde Dich gerne bei Iris.
So kannst Du Iris erreichen:
Am Telefon: 0221 29 49 91 34
Per E-Mail: iris.haist@sommerblut.de
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