Adrien Moignard zählt zu den prägendsten Gitarristen des zeitgenössischen Gypsy Swing. Verwurzelt in der großen Pariser Jazz-Manouche-Tradition, hat er den Stil konsequent weiterentwickelt und um moderne Harmonien, Einflüsse aus Bebop sowie zeitgenössischem Jazz erweitert. Seine beeindruckende technische Brillanz verbindet sich dabei mit großer musikalischer Klarheit: Moignards Spiel ist elegant und feurig zugleich – hochvirtuos, aber stets erzählerisch, transparent und von innerer Logik getragen.
An seiner Seite stehen zwei Musiker, die tief in der europäischen Gypsy-Swing-Szene verankert sind:
Julia Hornung, Initiatorin der Reihe SWING MANOUCHE, prägt mit ihrem melodischen, klar strukturierten Bassspiel den Sound des Trios und verbindet rhythmische Präzision mit großer musikalischer Offenheit. Giangiacomo Rossoergänzt das Trio mit kraftvollem Rhythmusspiel und sensiblen solistischen Akzenten, die dem Ensemble Dynamik und Tiefe verleihen.
Längst ist Moignard nicht mehr nur eine feste Größe der europäischen Szene. Als langjähriger musikalischer Partner der international gefeierten Sängerin Cyrille Aimée ist er regelmäßig auf Tourneen außerhalb Europas zu erleben und tritt in renommierten Jazzclubs und auf Festivals in den USA und Japan auf. Dort gilt er als einer der wichtigsten Botschafter eines modernen Gypsy Swing, der Tradition nicht konserviert, sondern lebendig hält und über stilistische wie geografische Grenzen hinaus weiterträgt.
Was ist Gypsy Swing?
Gypsy Swing – auch bekannt als Jazz Manouche – entstand in den 1930er-Jahren in Paris rund um den legendären Django Reinhardt. Die Musik verbindet mitreißenden Swing, virtuose Gitarrenklänge und eine große Portion Lebensfreude. Bis heute begeistert sie Menschen weit über die Jazzszene hinaus: rhythmisch, zugänglich, energiegeladen – und gleichzeitig hochgradig kunstvoll.
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