Ein interdisziplinäres Gespräch über Philosophie, Kunst und Architektur
Was bedeutet es heute, zu glauben? Jenseits rein dogmatischer Auslegungen stellt der Begriff des Glaubens eine fundamentale Konstante menschlichen Selbstverständnisses dar, als Vertrauen, als Orientierung oder als ästhetische Erfahrung.
Der Philosoph Peter Sloterdijk und der Konzeptkünstler Mischa Kuball widmen sich an diesem Abend einer gemeinsamen Annäherung an dieses vielschichtige Thema. Moderiert wird die Begegnung von der WDR-Journalistin Claudia Dichter.
Peter Sloterdijk, dessen kulturphilosophische Analysen regelmäßig gesellschaftliche Debatten prägen, trifft auf Mischa Kuball, der in seinen Arbeiten den öffentlichen Raum und die Wahrnehmung von Licht und Transparenz thematisiert. Das Gespräch schlägt eine Brücke zwischen theoretischer Reflexion und künstlerischer Praxis und fragt nach der Bedeutung des Glaubens in einer zunehmend säkularen, aber krisenbehafteten Welt.
Die Veranstaltung findet in der Kirche Christi Auferstehung in Köln-Lindenthal statt. Der Bau von Gottfried Böhm gilt als eines der bedeutendsten Zeugnisse des Brutalismus. Mit seiner skulpturalen Formensprache aus Sichtbeton bietet der Raum nicht nur eine außergewöhnliche Akustik, sondern bildet auch den architektonischen Rahmen für eine Auseinandersetzung mit Transzendenz und Materialität.
Wir laden Sie ein, Teil dieses besonderen Gedankenaustauschs zu werden. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten ist das Kontingent an Eintrittskarten begrenzt.
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