Über ein Land, dass sich nur ungern erinnert.
Was, wenn die Geschichte Deutschlands neu erzählt wird – aus der Perspektive der Menschen, die überhört werden? Während rechte Parteien mit ‚Remigration‘ Schlagzeilen machen, hält Teutonistan dagegen - mit empowernden Geschichten, wütenden Sounds und solidarischen Erinnerungen.
Teutonistan ist ein interdisziplinäres Musik- und Theaterprojekt, das migrantische Geschichte in Deutschland neu erzählt – empowernd, poetisch, radikal. Im Zentrum stehen die Stimmen der sogenannten Gastarbeiter*innen und ihrer Nachfahren: Ihre Geschichten, ihre Klänge, ihre Perspektiven auf Zugehörigkeit, Sprache und Widerstand. In einem Spannungsfeld aus dokumentarischer Recherche, Literatur, Komposition und Performance entsteht eine vielschichtige Bühneninstallation, die Erinnerung hör- und sichtbar macht.
Inspiriert vom türkischen Romanklassiker »Die Haltlosen« von Oğuz Atay und musikalisch angelehnt an das preisgekrönte Projekt »Songs of Gastarbeiter«, verwebt Teutonistan historische Quellen, Oral History, filmische Elemente und Live-Musik zu einer szenischen Collage über Migration, Sprache, Alltag und das Fortwirken von Rassismus – damals wie heute. Es erzählt von der Ankunft in der Fremde, über die sprachlichen Barrieren, bis zur Gegenwart rassistischer Gewalt und rechter Ideologien.
Teutonistan erzählt eine andere deutsche Geschichte – aus migrantischer Perspektive. Ein künstlerischer Gegenpol zu den Rückschritten unserer Zeit. Ein Plädoyer für ein neues, solidarisches Wir.
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