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Universitätschor Dresden im Konzert | „Dein Licht, wer kann es rauben!“

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Am Sonntag, den 28. Juni 2026, lädt der Universitätschor Dresden zu einem besonderen Konzertabend in die Kreuzkirche ein. Unter dem Titel „Dein Licht, wer kann es rauben!“ präsentiert das Ensemble gemeinsam mit der Jungen Kammerphilharmonie Sachsen zwei bedeutende Werke der Romantik, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Standhaftigkeit und innerer Überzeugung auseinandersetzen.

Im Zentrum des ersten Programmteils steht Felix Mendelssohn Bartholdys „Die erste Walpurgisnacht“ nach der Ballade von Johann Wolfgang von Goethe. Das Werk schildert den Versuch der Druiden, ihre alten Bräuche gegen aufkommende Widerstände zu bewahren. Mendelssohns Komposition besticht durch ihre rhythmische Energie und die geschickte Instrumentierung, die den Konflikt zwischen den Gruppen und das Spiel mit dem Spukhaften lebendig werden lässt.

Als Kontrast dazu erklingt Josef Gabriel Rheinbergers Oratorium „Christoforus“. Das spätromantische Werk vertont die Legende des Riesen Reprobus, der auf der Suche nach dem mächtigsten Herrscher schließlich zum Christusträger (Christoforus) wird. Rheinberger nutzt hier eine lyrische und harmonisch reiche Tonsprache, die den Weg des Protagonisten von der Suche bis zur symbolischen Flussüberquerung nachzeichnet.

Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Benedikt Kantert. Unterstützt wird der Universitätschor von einem erfahrenen Solistenquartett: Laurenzia Kampa (Sopran), Lena Hermann (Alt), Theo Rohde (Tenor) und Anton Haupt (Bass). Das Zusammenspiel aus großem Chor und der Jungen Kammerphilharmonie Sachsen verspricht eine differenzierte Interpretation dieser beiden stilistisch vielseitigen Kompositionen.

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