FOTO: © © Manuela Marques

Vernissage | Fotoausstellung "Périmètre de transformations" von Manuela Marques

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Zwischen Landschaftsdarstellungen und der Konstruktion des Blicks: Im Rahmen der Biennale de la Photographie de Mulhouse 2026 stellt die französisch-portugiesische Künstlerin Manuela Marques ihre eindrucksvollen Arbeiten im CCFF aus! 

Die künstlerische Arbeit von Manuela Marques ist Teil einer zeitgenössischen Auseinandersetzung mit Landschaftsdarstellung und der Konstruktion des Blicks darauf. Sie entwickelt sich ausgehend von einzigartigen Umgebungen, die als regelrechte Orte der Erkundung und Forschung betrachtet werden. Jeder untersuchte Ort wird zu einem Raum der Erforschung, in dem sich verschiedene Wahrnehmungsebenen kreuzen und überlagern. Dabei treten historische, geografische und wissenschaftliche Daten in einen Dialog mit einer sensiblen und experimentellen Herangehensweise. Dieser Ansatz entfaltet sich in fotografischen Arbeiten, Videos, Klangstücken und Installationen, die als Beobachtungs- und Erfahrungsdispositive konzipiert sind.

Ihre Praxis basiert auf der Entwicklung von Arbeitsprotokollen vor Ort und Strategien der Aufmerksamkeit, die die Modalitäten der Wahrnehmung und Aneignung des Territoriums hinterfragen. Durch die Inszenierung der vor Ort gesammelten Elemente entwirft Manuela Marques eine „andere Natur“, die wie ein Theater der Landschaft verstanden werden kann, in dem das Reale analysiert, verschoben und neu interpretiert wird. Jedes Gebiet wird so als Träger spezifischer Formen, Rhythmen und Erzählungen betrachtet, die unsichtbare Schichten offenbaren. Letztere sollen durch ihre Arbeit sichtbar gemacht werden.

Manuela Marques, geboren in Portugal, lebt und arbeitet sowohl in Frankreich als auch in Portugal. Sie wird von der Galerie Anne Barrault (Paris) und Rui Freire Fine Arts (Lissabon) vertreten. In ihrer Arbeit, die sich im Bereich der Fotografie und des Videos bewegt, erforscht sie die Beziehungen zwischen Materialität und Immaterialität, zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem sowie zwischen Wahrnehmung und Darstellung. Ausgehend von Alltagsgegenständen und Elementen aus der Natur schafft sie Bilder, die die Modalitäten des Blicks und der Interpretation hinterfragen und dabei Präsenz und Abwesenheit, Licht und Schatten sowie Form und Unbestimmtheit in Spannung zueinander setzen.

Dauer der Ausstellung: 08. Mai – 04. September

Vernissage: Donnerstag, 07. Mai | 19 Uhr im CCFF
Sprache: F/D
Eintritt: frei
Anmeldung: kultur@ccf-fr.de

Location

Centre Culturel Français Freiburg Öffentlicher Platz

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