FOTO: © De Schaapjesfabriek

Vis–à–Vis(a)

Das sagt der/die Veranstalter:in:

SONDERPROGRAMM: JENSEITS DER GRENZEN

Deutschlandpremiere

Von der Herkunft hängt ab, wie frei sich ein Mensch bewegen darf. In Vis-à-Vis(a) begegnen sich der niederländische Puppenspieler Koen und sein tunesi­scher Freund Saber. Beide träumen von einem ge­meinsamen Theaterstück in den Niederlanden. Doch während Koen frei reisen kann, wird Sabers Vor­haben zur nervenaufreibenden Prüfung: Gebühren, Nachweise, lange Wartezeiten und Entscheidungen, deren Kriterien undurchsichtig wirken.

Diese internationale Koproduktion der niederländi­schen Cat Smits Company und des Centre National d’Art de la Marionnette in Tunesien erzählt von Freundschaft und Hoffnung — und von einem System, das Bewegungsfreiheit ungleich verteilt. Basierend auf Recherchen zur tunesischen Visapraxis durch die Wissenschaftlerin Yentl de Lange fragt das Stück, warum ein Dokument darüber entscheidet, wer reisen darf — und wer nicht.

Artist | Sonstiges

Cat Smits Company & Centre National d’Art de la Marionette Sonstiges

Organizer | Festival

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