Walking on Rivers sind über eine jahrelange Reise voll gemeinsamer Kreativität und
hunderten Konzerten nun konsequent am Zeitpunkt ihres Debut-Albums angekommen.
Mit diesem Album schaut die Band kritisch und zynisch einerseits auf die aktuelle
gesellschaftliche, aber auch auf ihre eigene Lage. Im Mittelpunkt steht die Suche nach
echten zwischenmenschlichen Verbindungen und das Paradoxon der „Sozialen
Medien“, die diese Verbindungen mehr und mehr verdrängen. Dabei verarbeitet die
Band durchaus auch persönliche Themen.
Nach der letzten EP „Time to Lose Control“, bei der sich vor allem ein neuer Sound
der Band manifestierte, setzt die Band nun da an, wo die Songs das Ende zuletzt
offenließen. Kontrolllosigkeit hat eine Kehrseite, die David Laudage und Martin
Kreuzer in ihren Songs facettenreich aufzeigen und kommentieren.
„Bright Screen, Red Eyes, Science Fiction“ greift Skurrilitäten einer vernetzten und
doch einsamen Welt auf und wendet sich metaperspektivisch auch der Schwierigkeit
zu, Worte und einen Platz in dieser Welt zu finden.
Inspiriert von der Downtown Oklahomas, in deren Sommerhitze einige der Songs
entstanden sind, entwickelt sich das Indie-Pop Gewand in erneuter Zusammenarbeit
mit Produzent Sven Ludwig (u.a. OK Kid, Fil Bo Riva, Lina Maly) weiter und wird vor
allem reifer, lässiger und dennoch mutiger. Die Kernelemente ihres Sounds werden
dabei nicht abgelegt. Catchige Melodien mit einem starken Fokus auf Mehrstimmigkeit
werden gepackt in knochige oder tiefe Bässe, elektronische Sounds und sphärische
Flächen bei treibenden Beats.
Nach zuletzt erfolgreichen Support-Touren mit u.a. Alice Merton, Walk off the Earth und
the Happy Fits, präsentiert die Band ihre neuen Songs auch live auf der Bühne –
abseits vom Doomscrolling in fiktiven Welten der persönlichen Feeds.
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