FOTO: © Theater Bremen / Jörg Landsberg

War Requiem

Das sagt der/die Veranstalter:in:

MUSIKTHEATER

Theater am Goetheplatz

Oratorium von Benjamin Britten
Texte aus der „Missa pro defunctis“ und aus Gedichten von Wilfred Owen
In englischer und lateinischer Sprache mit deutschem Übertext
Musikalische Leitung: Stefan Klingele
Regie: Frank Hilbrich

Abgründig, dunkel beginnt die gewaltige Komposition für Orchester, Chor, drei Gesangssolist:innen und Orgel. Den Kompositionsauftrag erteilte die Stadt Coventry, die am 14. November 1940 im deutschen Bombenhagel in Schutt und Asche gelegt wurde. Für die musikalische Gestaltung der Einweihungsfeierlichkeiten anlässlich des Wiederaufbaus der zerstörten gotischen Kathedrale wählte man mit Britten einen Komponisten, der als überzeugter Pazifist stets jeden Akt der Zerstörung verabscheut hatte: „Ich glaube einfach nicht an Macht und Gewalt. Alles, was ein Dichter tun kann, ist warnen.“ Dieses Zitat des im Ersten Weltkrieg gestorbenen Textdichters Wilfred Owen stellte Britten seiner Komposition voran. Das zeitlos aktuelle Plädoyer für Frieden und Humanität ist Totenmesse, Anklage und Mahnung. Und doch – so Regisseur Frank Hilbrich – spendet es Hoffnung, Trost und ist Anlass zum Innehalten, zur Besinnung auf unsere gemeinsamen zivilisatorischen Werte, die es zu verteidigen gilt.

Gefördert von den Bremer Theaterfreunden. Präsentiert von Bremen Zwei.

Location

Theater Bremen
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