Körper, Arbeit, Kapital – wer und was wird geopfert, wenn Verwertbarkeit unseren Wert bestimmt? Eine vielschichtige, zarte, laute Antwort und Auf forderung zum Durchkreuzen kapitalistischer Logik.
„Work Body“ zeigt einen arbeitenden Körper – bauend, singend, sprechend und tanzend durchbricht der preisgekrönte Wiener Choreograf Michael Turinsky die Logik kapitalistischer Produktion, hebt die Trennung körperlicher und mentaler Arbeit auf und macht unsichtbare Arbeit sichtbar – alles im eigenen Rhythmus. Das Stück ist inspiriert von Pasolinis Gedicht „Le ceneri di Gramsci“, einer sinnlichen Hommage an den behinderten kommunistischen Denker Antonio Gramsci. Turinsky lässt Resonanzen zwischen dem behinderten und dem arbeitenden Körper erklingen – und reagiert gleichzeitig auf den zunehmenden Erfolg rechter Politik in Arbeiter*innen-Milieus. „Work Body“ ist ein grenzensprengendes Werk zwischen choreografischer Intervention, Konzert und politischer Agitation.
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Inspired by Pier Paolo Pasolini’s poem “Le ceneri di Gramsci”, a sensual homage to the disabled Communist thinker Antonio Gramsci, the piece explores resonances between the disabled and the working body while responding to the increasing success of right-wing politics in working-class milieus. “Work Body” shatters boundaries between choreographic intervention, concert, and political agitation.
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