Der römische Kaiser Caligula gilt als Sinnbild für Macht, Brutalität und Ausschweifung. Ein Wüterich und Menschenverächter, ein Anarchist und Mörder. Doch stimmt das Bild, das wir von diesem römischen Imperator haben? War Caligula dieser Teufel in Menschgestalt? Der Essener Journalist und Buchautor Wulf Mämpel liest am Freitag, 3. Juli, um 19 Uhr im Schloß Borbeck aus seinem historischen Monolog.
Mämpel nimmt den römischen Kaiser Caligula gleichsam als Symbol für einen Gewaltherrscher und brutalen Despoten. Dessen vierjährige Kaiserzeit lässt bis heute erschaudern. Doch bleibt Wulf Mämpel nicht bei der historischen Figur; vielmehr zieht er bewusst Parallelen zu heute; gewollt sind die zufälligen Ähnlichkeiten.
Denn Diktatoren sterben nie aus. Sie haben ein besonderes höllisches Gen. Was Caligula genau getan hat, die Motive seines Handelns und die Ermordung - das bleibt im Dunkeln. Antike Quellen beschreiben Caligula praktisch einhellig als wahnsinnigen Gewaltherrscher. Zahlreich sind die Skandalgeschichten, die sich um die Person des Kaisers ranken. Doch: Haben spätere Chronisten ihn so geschildert, wie er wirklich war? Oder waren es antike Fakes? Sicher ist: Wie kaum eine zweite Herrscherpersönlichkeit der Antike ist Caligula zum Gegenstand belltristischer, populär-wissenschaftlicher und immer wieder cineastischer Bearbeitungen geworden.
Der Essener Journalist Wulf Mämpel war 40 Jahre als Redakteur in leidender Funktion im Verlag der WAZ tätig, dabon 33 Jahre als Lokalchef in Essen. Heute ist er als Journalist, Moderator und Buchautor aktiv, der mehr als 20 Bücher veröffentlicht hat.
Karten zu dieser Lesung gibt es im Schloß Borbeck, Schlossplatz 1, 45355 Essen, Tel. (0201) 88 44 219 oder per Mail: kulturzentrum@schlossborbeck.essen.de
Preisinformation:
10.00 € ermäßigter Preis
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