Inspiriert von Malcolm Ferdinands Theorie der dekolonialen Ökologie und seiner Metapher des »Worldship» unternimmt die in Hamburg lebende mexikanische Choreografin Yolanda Morales eine tänzerische Reise durch stürmische Gewässer. In deren Verlauf werden repetitive, mechanisierte Abläufe dekonstruiert, die tief in kolonialen Ordnungen von körperlicher Arbeit wurzeln. Das Publikum wird in einem durational angelegten Prozess dazu eingeladen, diese Reise mit den Performer:innen zu durchleben. Dabei entsteht das Bild eines zukünftigen Schiffes, getragen von der Idee einer besonderen Gastfreundschaft. Die Bühne wird zu einem Ort des Ankommens und des Bleibens, in dem Mensch und Umwelt neu in Beziehung treten und körperliches Wohlbefinden nach getaner Arbeit gemeinsam gefeiert wird.
Die Performance ist auf eine Dauer von insgesamt 2 Stunden und 15 Minuten ausgelegt. Ein Verlassen und Wiedereintritt des Saales ist innerhalb dieses Zeitraums jederzeit möglich.
Preisinformation:
18 Euro (erm. 9 Euro, [k]-Karte 9 Euro)
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