FOTO: © 2026 Schauspielhaus Bochum

Zea Mays

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Der Mais spricht! Eine Biografie zwischen Kolonialismus, Genmanipulation und Kino

Wovon würden unsere Lebensmittel erzählen, wenn sie sprechen könnten? In Zea Mays ergreift eine der beliebtesten und wandlungsfähigsten Migrantinnen der Welt das Wort: die Maispflanze. Sie berichtet von ihrer verzweigten Herkunft zwischen mythischem Ursprung, Kolonialgeschichte und Agrarindustrie. Dabei darf auch die schillernde Verwandtschaft à la Monsanto, IG Farben und Bayer nicht unerwähnt bleiben, die ihr dabei geholfen hat, eines der global erfolgreichsten Grundnahrungsmittel zu werden.

Mit Livesound, Kamera, Objektmanipulation und Performance verweben die vier Performer:innen vom KMZ Kollektiv ihre persönlichen Geschichten mit der Biografie der Pflanze. In diesem klugen, humorvollen Spiel über Herkunft, Macht und Markt duftet es nicht nur nach Popcorn, es gibt auch etwas zu naschen!

Beteiligte: Spiel: Antonio Cerezo, Yahima Piedra Cordova, Daniela del Pomar, Laia Rica Text: Laia Ribera Cañenguez Szenische Leitung: Antonio Cerezo Live-Visuals, Videodesign: Daniela del Pomar Komposition, Live Musik: Yahima Piedra Córdova Bühnenbild, Lichtdesign: Catalina Fernandez Objektbau: Santiago Doljanin Kostüme: Anne Buffetrille Outside Eye: Javier Rojas Trejo Dramaturgische Beratung, Stimme Mais: Katharina von Wilcke Kollaboration und O-Töne: Monserrat Peniche Produktionsassistenz: Alejandra Atalah Produktionsleitung: ehrliche arbeit freies Kulturbüro Tour Manager: XPLUSDREI

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