Das Weltmuseum Wien ist eines der bedeutendsten ethnologischen Museen Europas und beherbergt eine der umfangreichsten Sammlungen außereuropäischer Kulturen weltweit. Das Haus befindet sich in der Neuen Burg am Heldenplatz im 1. Bezirk, mitten im historischen Zentrum Wiens, und ist allein durch seine Lage ein außergewöhnlicher Ort.
Die Sammlung umfasst rund 200.000 Objekte aus Afrika, Amerika, Asien, Ozeanien und dem arabischen Raum, darunter einige der bedeutendsten Stücke ihrer Art überhaupt. Besonders bekannt ist die Federkrone des aztekischen Herrschers Moctezuma II., eines der berühmtesten und gleichzeitig umstrittensten Objekte des Museums, das immer wieder Fragen über Herkunft, Besitz und Rückgabe außereuropäischer Kulturgüter aufwirft. Das Weltmuseum stellt sich diesen Fragen offen und macht den Diskurs selbst zum Teil der Ausstellung.
Was das Haus besonders interessant macht, ist genau diese Haltung. Es geht nicht nur darum, Objekte zu zeigen, sondern darum, ihre Geschichte, ihre Herkunft und ihre Bedeutung für die Menschen zu verstehen, von denen sie stammen. Das Weltmuseum denkt Ethnologie kritisch und zeitgemäß, ohne dabei auf Zugänglichkeit zu verzichten.
Die Ausstellungsräume in der Neuen Burg sind prunkvoll und weitläufig, die Kombination aus historischem Gebäude und den Kulturen der Welt erzeugt einen Kontrast, der zum Nachdenken einlädt. Direkt am Heldenplatz, gut erreichbar mit der U2 oder zu Fuß von der Innenstadt.
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