Nominiert für den Mülheimer Dramatikpreis 2026: "2x241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger" von Frankfurter Hauptschule
Das erste Theaterstück des Kunstkollektivs Frankfurter Hauptschule greift zwei ikonische Werke des Multikünstlers Kippenberger auf: Sein Buch „241 Bildtitel zum Ausleihen für Künstler“ (1984) und sein Gemälde „Ich kann beim besten Willen kein Hakenkreuz erkennen“ (1984) – ein Bild voller in sich verkeilter kreuzförmiger Flächen. Aus beiden Anregungen machen die Frankfurter mit Referenz an die genialen Blödeleien der Neuen Frankfurter Schule 482 mögliche Werktitel, meist Oneliner zwischen Wortspiellust, Kunst-Insiderei, Klassenclownprosa – und rechter Entgleisung. Es fängt ganz lustig an, bis die Witzischkeiten zunehmend aus dem Ruder laufen. (Franz Wille)
2x241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger
Münchner Fassung
Frankfurter Hauptschule
Inszenierung der Münchner Kammerspiele
Mit: Elias Maria Burckhardt, Antonina Gruse, Anja Signitzer
Gastauftritte im Video: Dennis Fell-Hernandez, Frangiskos Kakoulakis, Nadège Meta Kanku, Jelena Kuljić, Thomas Schmauser, Maren Solty
Text, Regie, Ausstattung: Frankfurter Hauptschule
Dramaturgie: Sophie Eisenried, Julia Lochte
Chorleitung: Christine Groß
Hinweis sensorische Reize: kurzzeitig stroboskopähnliche Lichteffekte.
Im Anschluss an die Vorstellung und das Publikumsgespräch am 06. Juni findet um ca. 20:30 Uhr die Jurydebatte zum Mülheimer Dramatikpreis 2026 statt, Eintritt frei.
Alle Infos zum Stück und dem gesamten Programm der 51. Mülheimer Theatertage unter: stuecke.de
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