FOTO: © Goethe Institut

Un|Controlled Gestures – 4th Edition

Das sagt der/die Veranstalter:in:
Seit 2019 findet das Projekt “Un|Controlled Gestures” am HAU Hebbel am Ufer statt. Die vierte Ausgabe versammelt neue Arbeiten von sieben Choreograf*innen aus Ägypten, Jordanien, dem Libanon, Syrien und Tunesien. Nach Residenzen in Kairo, Dresden und Berlin gibt das HAU erstmals Einblicke in ihre Performances im Entstehungsprozess. Im Zentrum steht das Thema Erschütterung: Die Künstler*innen suchen nach einem tänzerischen Vokabular rund um das Zittern und Beben (“trembling”) – als körperlicher Ausdruck politischer, sozialer und persönlicher Erfahrungen.Die entwickelten Arbeiten speisen sich aus persönlichen wie kollektiven Erinnerungsschichten. Sie eröffnen individuelle künstlerische Suchbewegungen und erforschen zugleich Quellen von Stärke, Verletzlichkeit, Poesie und Widerstand. In einem performativen Prozess werden diese Kräfte aufgegriffen, verschoben und radikal transformiert.“Un|Controlled Gestures” versteht sich als Plattform für choreografische Arbeiten im zeitgenössischen Tanz, die sich mit Körperpolitik und -poetik sowie mit intimen und kollektiven Erinnerungen auseinandersetzen – Erinnerungen, die über das Bekannte und Dokumentierte hinausreichen. In der Jury der sieben ausgewählten Projekte waren für diese Edition Nedjma Hadj Benchelabi, Ghada El-Sherbiny, Petra Poelzl und Samaa Wakim.Zudem zeigt das HAU am 19. und 21. April Arbeiten von Samaa Wakim und Islam Elarabi, welche die getourten und noch immer tourenden Arbeiten “Losing It” und “Just One Tile” im Rahmen von “UnControlled Gestures” erarbeitet haben.

Location

HAU Hebbel am Ufer
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