FOTO: © Tom Schulze

»Albert Lortzing und das Verhältnis von Komik und Ernst in Opern der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts«

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Symposium am Institut für Musikwissenschaft der Universität Leipzig im Rahmen des Festivals »Lortzing 26«

 

Die Bühnenwerke von Albert Lortzing werden oft pauschal dem komischen und damit vermeintlich leichteren Genre zugeordnet. Dabei umfasst sein Opernschaffen auch einige Werke, die ernsteren Gattungstraditionen zuzurechnen sind und zentrale Probleme seiner Zeit thematisieren, wie soziale Missstände in »Regina« oder die Diskussion über die Existenz einer menschlichen Seele in »Undine«. Freilich enthalten diese Werke auch komische Momente, während umgekehrt Lortzings eher heitere Stücke wie »Zar und Zimmermann« oder »Der Waffenschmied« gelegentlich einen ernsten Ton anschlagen. 

Im musikwissenschaftlichen Symposium werden verschiedene Aspekte dieses »vermischten« Opernstils aus einer interdisziplinären, vergleichenden Perspektive in den Blick genommen. Ziel ist es, dieses Spannungsfeld an verschiedenen Beispielen aus libretto-, kompositions- und inszenierungsgeschichtlichen Perspektiven auszuloten. Im Zentrum stehen dabei Opern von Albert Lortzing, die mit anderen Stücken deutscher, französischer und italienischer Provenienz aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kontrastiert werden.

 

Donnerstag, 30. April 2026, 14 bis 18 Uhr | Konzertfoyer des Opernhauses

Freitag, 1. Mai 2026, 9:30 bis 13 Uhr & 15 bis 18 Uhr | Universität Leipzig

Samstag, 2. Mai 2026, 9:30 bis 13 Uhr | Universität Leipzig

Location

Oper Leipzig
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