FOTO: © Mim Schneider

Alte Dame

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Tragikomödie für eine Schauspielerin | von Olav Amende

PREMIERE: 28. Mai 2026

eine alte dame wurde unbequem / hat gehörigen mist gebaut / hat sich das leben versaut / ihr wolltet sie verbannen / nun ist sie hier / im knast.

Eine alternde Frau blickt auf ein Leben zunehmender Vereinsamung zurück. Irgendwann entschließt sie sich zu einem ungewöhnlichen Schritt: Sie begeht so lange Delikte, bis sie im Gefängnis landet. Hier findet sie zu ihrer eigenen Sprache; hier verjüngt sie sich selbst.

Alte Dame bringt die Selbstermächtigung einer schon aufgegebenen Frau mit minimalistischen Mitteln auf die Bühne. Eine Schauspielerin, die nicht künstlich auf „alt“ geschminkt ist, steht in einem fast leeren, zeit- und ortlosen Raum. Im Zentrum der Inszenierung steht die rhythmisch-musikalische Sprache. Indem sie spricht, löst sich die Alte Dame aus der Zuschreibung, bloßes Objekt zu sein, und findet auf tragikomische Weise zu einem neuen Ich.

Schauspiel: Annika Gerber | Text & Regie: Olav Amende | Sound: Simon Geuchen | Produktionsassistenz: Helen Habel | Outside Eye: Jascha Riesselmann

Am 30. Mai bieten wir im Anschluss an die Vorstellung ein Nachgespräch an.

Preisinformation:

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