Die Wanderausstellung „Wovon träumen Kinder vom Ferdinandhof?“ ist ab dem 24.03.2026 im „Haus der Brücke“ in Dresden zu sehen. Sie thematisiert Zukunftsvorstellungen von Kindern im Kontext von Migration und Kinderrechten.
Gezeigt werden Illustrationen von Mahsa Alizadeh und Anna Lebiedzka. Die visualisierten Zukunftsträume der Kinder werden zusätzlich mit ihren digital aufgezeichneten Stimmen zum Leben erweckt.
Entstehung und Hintergrund
Grundlage der Ausstellung sind die Aussagen von Kindern vom Ferdinandhof, einem Plattenbau-Karree im Zentrum von Dresden. Diese wurden im Rahmen eines Theaterworkshops unter der Leitung von Caspar Bankert erhoben. Dabei ging es um ihre Träume für die Zukunft. Im sozial belasteten Quartier, welches fast ausschließlich von Menschen mit Migrationsgeschichte bewohnt wird, tauchen dabei nicht nur belustigende Kinderfantasien wie Zauberschuhe oder Weltraumcola auf, sondern auch Kummer und Ernüchterung.
Das Projekt rückt Perspektiven in den Mittelpunkt, die im öffentlichen Diskurs selten wahrgenommen werden. Die der Kinder. Die öffentliche Ausstellung soll Besucher aller Altersgruppen dazu anregen, sich mit dem gesellschaftlichen Miteinander auseinanderzusetzen.
Zur Ausstellung
Vom 24.03.2026 bis zum 23.04.2026 haben Besucher die Möglichkeit, in der 1. Etage des interkulturellen Begegnungszentrums „Haus der Brücke“ (Rähnitzgasse 8, 01097 Dresden) die Kinderwünsche zu erleben. Die Besucherzeiten richten sich nach den Öffnungszeiten des Hauses (Montag 9 bis 15 Uhr, Dienstag bis Donnerstag 9 bis 17 Uhr, Freitag 9 bis 15 Uhr). Der Eintritt ist kostenfrei.
Die Ausstellung kombiniert visuelle Darstellungen mit Audioaufnahmen. Mittels QR-Codes können Besucher die Kinderstimmen mit ihrem Smartphone abspielen, während sie das dazugehörige Bild betrachten. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Kopfhörern.
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