In der Multimedia-Lesung begeben sich Ann Esswein und Sebastian van Vugt in die Zeit der ersten Male, zwischen 15-18, wo sich alles verändert, britzelt, anstrengend und unfassbar aufregend und alles gleichzeitig ist. Es riecht nach AXE Alaska und Impulse Vanilla, im Anti-Shock-Discman drehen sich Mix-CDs mit traurigen Liebesliedern, die die ersten gebrochenen Herzen erwärmen. In dieser Zeit spielen auch ihre Romane „Jahre ohne Sprache“ (Ecco) und „Die Zukunft hat Heimweh nach der Jugend“, aus denen sie lesen werden.
Es ist ein Abend als visueller, musikalerischer und literarisches Backflash in die Teenage-Jahre mit Liedern aus den frühen 2000-er Jahren. Und zum Schluss gibt’s Karaoke. Ein Abend über das Erwachsenwerden. Persönlich, nostalgisch und offen.
Ann Esswein ist freie Reporterin und Autorin und schreibt Kurzgeschichten, Artikel, Hörfunkstücke, Theaterstücke und Romane. 2024 erschien ihr Debütroman Mimikry, im November 2025 den zweites Roman "Jahre ohne Sprache" (Ecco).
Sebastian van Vugt ist freier Autor und veröffentlicht kulturwissenschaftliche Texte und Prosa u.a. beim Kopf und Kragen Literaturverlag, der Anthologie "U0 Untergrundminiaturen" und in Literatur-Magazinen.
In einem kollaborativen Schreibprojekt haben Ann Esswein und Sebastian van Vugt für den Deutschlandfunk einen Radio-Essay geschrieben, in dem sie sich fragen, was wäre, wenn es die Scham nicht gäbe, käme dahinter das Paradies?
Preisinformation:
4-7 €
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