Die sichere und gerechte Versorgung der Weltbevölkerung mit Nahrung hängt von einem System globaler Netzwerke ab: Bäuer*innen, Fischer*innen, Züchter*innen, Händler*innen, Transportunternehmen, Märkte und industrielle Verarbeitungsbetriebe sind darin eng verknüpft. Sie produzieren und vertreiben aber nicht nur das, was für die menschliche Ernährung notwendig ist. Sie werden durch die kapitalistische Wachstumslogik motiviert, immer mehr Produkte zu herzustellen, die durch Überkonsum zu falscher Ernährung und zu einer massiven Verschwendung von Nahrungsmitteln führen. Doch dieses System kommt durch die Klimaerwärmung, politische und ökonomische Faktoren aktuell an seine Grenzen. Viele Meere sind bereits überfischt, fruchtbare Ackerböden werden überbaut oder erodieren und ganze Landstriche verwüsten, weil es nicht genug regnet. Zugleich trägt die Nahrungsproduktion selbst durch den wachsenden CO₂-Ausstoß massiv zum Klimawandel bei – ein Teufelskreis, der immer spürbarer wird. Kaum ein Land der Erde kann seine Bevölkerung noch aus eigenen Ressourcen ernähren.
Die Ausstellung präsentiert in zwölf Kapiteln Beispiele dafür, wie unsere Lebensmittel heute produziert und vertrieben werden. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Europa, doch die globalen Zusammenhänge werden stets einbezogen. Ziel der Ausstellung ist es, die räumlichen und technischen Grundlagen unserer Nahrungsproduktion sichtbar zu machen – und zu zeigen, welche Herausforderungen und Chancen sich daraus für die Zukunft ergeben.
Preisinformation:
Regulär | 10 € Reduziert | 7 € sonntags | 1 € - Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre, Mitglieder des Freundeskreises des Architekturmuseums TUM und Studierende der Architektur ist der Eintritt frei. - Studierende und Besucher über 65 Jahre erhalten ermäßigten Eintritt.
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