TRACES OF ‘MOORS’ – Maurische Spuren
2 Tage | Konzerte | Tanz | Panel Talks | Workshops | Film
München bekommt ein Festival, das musikalische Geschichte neu hörbar macht.
Mit TRACES OF ‘MOORS’ – Maurische Spuren feiert das transkulturelle Ensemble JISR sein zehnjähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 2016 verbindet das Kollektiv unter der künstlerischen Leitung von Mohcine Ramdan musikalische Praxis mit gesellschaftlicher Reflexion und schlägt Brücken zwischen Nordafrika, Europa und der globalen Diaspora.
Samstag, 25. April 2026
Basma Jabr
Mit der Sängerin Basma Jabr betritt eine Stimme die Bühne, die musikalische Räume zwischen der Levante und Nordafrika verbindet. Ihre Interpretationen bewegen sich zwischen klassischem arabischem Gesang, andalusischen Einflüssen und zeitgenössischen Klangwelten des Mittelmeerraums.
Gemeinsam mit herausragenden Musikern aus Marokko und Europa entsteht ein Ensemble rund um die Oud, jenes Instrument, das später zur europäischen Laute wurde und im Mittelalter über Al-Andalus nach Europa gelangte. Das Konzert entfaltet eine musikalische Reise entlang historischer Verbindungen zwischen Orient und Okzident.
Bnat Elhouwariyat
Das Frauenensemble Bnat Elhouwariyat aus Marrakesch gehört zu den wichtigen Bewahrerinnen einer jahrhundertealten musikalischen Tradition. Ihre Lieder stammen aus der Houara-Region und begleiten seit Generationen Hochzeiten, Feste und gemeinschaftliche Rituale.
Unter der Leitung von Khadija El Warzaziya verbinden sie traditionelle Rhythmen mit neuen musikalischen Einflüssen. Instrumente wie Bendir, Taarija und die ungewöhnliche Tabsil – Fingerzimbeln, die auf einem Teetablett gespielt werden – erzeugen eine kraftvolle rhythmische Klangwelt. Die Musik erzählt von Alltag, Spiritualität und weiblicher Stärke.
Bnat Elhouwariyat × JISR × Sankofa × Outtaspace
Das Finale des Festivals bringt unterschiedliche musikalische und tänzerische Traditionen zusammen. Traditionelle Rhythmen aus Marokko, Jazz-Improvisation und urbane Tanzkultur treffen aufeinander.
Die Münchner Hip-Hop-Crews Sankofa und Outtaspace bringen die Energie der Breakdance-Szene in den Konzertsaal, während die Musiker*innen von JISR und Bnat Elhouwariyat musikalische Linien zwischen Tradition und Gegenwart ziehen.
Der Saal wird zur Cypher: Rhythmus, Bewegung und Improvisation verbinden sich zu einem lebendigen Bild der kulturellen Vielfalt einer Stadt wie München.
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