Hannah Arendt war eine Theoretikerin, die sehr viel nachgedacht hat. pulk fiktion interessiert sich dafür, wie das Denken funktioniert. Und wie Denken und Politik zusammenhängen. Gemeinsam mit dem Publikum versuchen die Performer:innen, Hannah Arendt zu verstehen und ihre Denkweise selbst auszuprobieren.
Lasst uns Denken nicht als alltägliche Gegebenheit begreifen, sondern als Wagnis. Wie denken wir wirklich selber? Welche gedanklichen Geländer geben uns Sicherheit? Wo reichen sie nicht mehr aus? Was heißt es, sie loszulassen?
Auf den Spuren der Theoretikerin Hannah Arendt begibt sich die Performerin Hannah Biedermann mit viel Freude auf den Holzweg. Dabei riskiert sie, Dinge nicht zu wissen und öffentlich zu denken. Im Zwiegespräch mit Bühnentechniker Simon Brinkmann erforscht sie die Beziehung zwischen Denken und politischem Handeln und lädt das Publikum zum Dialog. Der Theaterraum wird zum Denkraum, in dem Luft ist für Fragen nach Macht und Verantwortung, nach Identität und Pluralität. Es entsteht eine kollektive Suche danach, was es heißt, gemeinsam frei zu sein.
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