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Deutsches Kunstmuseum Köln · Ein Theaterprojekt von und mit Christof Breidenich, Anja Kolacek und Marc Leßle

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Treffpunkt: Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste, Deutz-Mülheimer-Str. 137, Grünes Tor
Kostenbeitrag: 16 € / 8 € ermäßigt
Begrenzte Teilnehmerzahl, Voranmeldung empfohlen: info@raum13.com

Spannend, experimentell und geradezu avantgardistisch lädt das Deutsche Kunstmuseum Köln ins Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste ein.

Das Deutsche Kunstmuseum Köln im Otto-&-Langen-Quartier ist ein Theaterprojekt, in dem Raum, Kunst, Geschichte und Gegenwart in einen lebendigen Dialog treten. Im Zentrum der Auseinandersetzung stehen herausragende Werke der bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Besucher:innen erwartet eine vielschichtige Reise durch die Nachkriegskunst u. a. mit Positionen wie Kippenberger, Matta-Clark, Posenenske oder Mucha, die nicht nur ästhetische Entwicklungen nachzeichnet, sondern auch gesellschaftliche, politische und kulturelle Umbrüche sichtbar macht.

Das Museum versteht sich als offener Raum für Bildung, Reflexion und Begegnung im Kontext der besonderen Atmosphäre seines Standorts – die ehemaligen Industriehallen des Otto-&- Langen-Areals. Mit den Mitteln des Theaters verbindet es historische Industriearchitektur mit den Ansprüchen und Wirkungsweisen zeitgenössischer Museen, insbesondere deren Einbindung in Stadt und Gesellschaft sowie ihre Nutzung durch vielfältige Akteur:innen innerhalb und außerhalb des Kunstsystems und seiner Diskurse.

So entsteht ein spannungsreicher Raum an der Schnittstelle zwischen historischer Substanz und ihrer Transformation im Kontext von Kunst, Theater und Kultur. Auf über 6.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zählt das Museum einerseits zu den größten Häusern für bildende Kunst in Deutschland und bietet andererseits eine außergewöhnliche Bühne für experimentelle und performative Theaterarbeit.

Treffpunkt: raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste, Deutz-Mülheimer-Straße 147–149, 51063 Köln
Kostenbeitrag: 16 € / 8 € ermäßigt
Begrenzte Teilnehmerzahl, Voranmeldung dringend empfohlen: info@raum13.com

Im Rahmen der Erforschung künstlerischer Ästhetik werden Orte, Räume und Gegenstände des Otto-&-Langen-Quartiers markiert und kontextualisiert. Dabei steht die Schnittstelle zwischen der historischen Bedeutung des Areals und dem ästhetischen Potenzial künstlerischer Werke der Nachkriegsmoderne im Mittelpunkt. Kunstwerke und künstlerische Positionen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigen einerseits eine Abkehr von traditionellen Werkformen wie Tafelmalerei, Skulptur oder Plastik, andererseits eine Hinwendung zu situationistischen Installationen und aktionistischen Performances. Es entsteht eine Ästhetik des Alltäglichen, die das Leben in all seinen Facetten künstlerisch einbezieht – ein Ansatz, der im DKMK aufgegriffen und weiterentwickelt wird.

Die Themenfelder, die Künstler:innen seit den 1950er Jahren ästhetisch verhandeln – etwa globale Vernetzung, Transformation, Archivierung, Ordnungssysteme, gesellschaftliche Werte und individuelle Schicksale – lassen sich auch in den historischen Schichten des Industrieareals wiederfinden. Die teilweise ruinösen Umgebungen erzählen durch ihre baulichen Spuren vom Arbeitsalltag, von Organisation, Umbruch und vom Verfall durch Leerstand.

Durch die ästhetische Parallelführung von Kunst und Ort erschließt sich den Besucher:innen eine besondere Perspektive: Die Kunstwerke provozieren nicht nur ein neues Sehen, sondern schärfen das Bewusstsein für die geschichtlichen und sozialen Dimensionen des Ortes. Die Behauptung, dass etwas Kunst sei, wird zum Ausgangspunkt eines Erkenntnisprozesses, der ästhetisches Erleben und historische Reflexion miteinander verknüpft. So eröffnet sich den Rezipient:innen ein doppelter Erfahrungsraum – ein reflektiertes Kunstverständnis im Dialog mit der Aura eines außergewöhnlichen historischen Geländes.

Die Theaterproduktion „Deutsches Kunstmuseum Köln“ ist eine Initiative, die auch auf den desolaten Zustand der Kölner Museen aufmerksam machen möchte. Regelmäßig öffentliche theatrale Interventionen werden über das Museum angeboten, die den Besucher:innen einen vertieften Einblick in die ausgestellten Werke ermöglichen. Die Produktion richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen, darunter Familien, Schulklassen und Erwachsene. Private Veranstaltungen können individuell gebucht werden und bieten die Möglichkeit, spezifische Interessen zu vertiefen.

 

Preisinformation:

16/8 Euro ermäßigt. Um Anmeldung wird gebeten unter info@raum13.com

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