Konzert – Henny-Brenner Saal:
Unter der Leitung von Milko Kersten führt Sinfonietta Dresden Kompositionen auf, die Gefahr laufen, dem kollektiven Gedächtnis zu entschwinden. Dies betrifft z. B. die jüdischen Komponistinnen Vítězslava Kaprálová und Rosy Wertheim. Für Menschen, die von Krieg, Vertreibung und kultureller Entwurzelung betroffen sind, kann Musik Sehnsuchtsort und Zuflucht sein. Sie ist immer Teil humaner Sinnstiftung. So heißt Verantwortung wahrzunehmen immer auch Hinschauen, Zuhören, Benennen und Empathie entwickeln.
Volker Sondermann wird zum Zyklus-Thema neu komponieren und mit einem Stück des israelisch-palästinensischen Komponisten Samir Odeh-Tamimi einen Rahmen bilden.
Dresdens Stadtschreiber 2025, Alexander Estis, liest Texte, die er eigens für diese Konzerte mit den Musiker:innen als poetische Klang-Sprache entwickelt.
PROGRAMM:
Michael Jary (Jarczyk) (1906–1988)
Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh‘n (1942)
Michael Jary (Jarczyk)
Sinfonische Suite
Rosy Wertheim (1888–1949)
Divertimento für Kammerorchester (1934)
Samir Odeh-Tamimi (geb. 1970)
Ahinnu 2 (2002)
Volker Sondermann (geb. 1992)
Heterophonie II (UA)
Vítězslava Kaprálová (1915–1940)
Suite en miniature (1935)
Preisinformationen:
25 € / erm. 15 € (zzgl. VVK-Gebühr)
Karten sind an allen Vorverkaufskassen, an der Abendkasse und im Online-Vorverkauf erhältlich.
(Eintritt frei bis einschließlich 18 Jahre!)
Gemeinsam Events erleben
Events werden noch schöner wenn wir sie teilen! Deshalb kannst du dich jetzt mit Friends und anderen Usern vernetzen um Events gemeinsam zu besuchen. Loslegen