Lesung aus verbrannten Büchern
Am 30. Mai 1933 brannten auf dem Hansaplatz Berge von Büchern. Unter Federführung des NS-Lehrerbundes und der SA wurden hier in aller Öffentlichkeit missliebige Druckwerke aus Buchhandlungen und Volksbibliotheken, zum größten Teil aber aus dem Volkshaus an der 1. Kampstraße, sowie den sozialdemokratischen und kommu-nistischen Parteizentralen gegen 21 Uhr auf den Scheiterhaufen geworfen – eine der wichtigsten Demonstrationen der neuen Machthaber in dieser Stadt. Am damaligen Ort des Geschehens stellen vier Dortmunder Autor*innen jeweils einen verfolgten Autor oder eine Autorin vor.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Verbrannte Orte – Bücherverbrennung 1933 in Deutschland" vom 8. Mai bis 3. Juni 2026 in der VHS Dortmund. In Kooperation mit: Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung – Jugendring Dortmund, Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Max-Planck-Gymnasium Dortmund, Verbrannte Orte e.V., Volkshochschule Dortmund.
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