Die zwanzigjährigen Asier und Joseba lassen sich auf einem südfranzösischen Hühnerhof nieder, weil sie dort von der baskischen Terrorgruppe ETA trainiert werden sollen. Wird schwierig, weil sich die ETA kurz darauf auflöst. So what. Asier und Joseba machen das schon. Die machen weiter. Mit ihren Mitteln. Und treffen María Cristina, eine junge Kommunistin … Mit Fabula kehrt der – über 30 Jahre in Hannover lebende – Spanier Fernando Aramburu in die Themenwelt seines Romans Patria zurück, der ihn weltweit bekannt machte. Aber er tut es ganz im Sinne des berühmten Marx-Zitates, wonach sich »alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sozusagen zweimal ereignen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.« Patria, ein »Werk von gewaltiger Wucht« (ZEIT), war die Tragödie. Fabula ist die Farce, eine todkomische Groteske. Die SZ-Redakteurin Karin Janker, bis 2023 Spanien-Korrespondentin, moderiert.
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