Im Rahmen der Europawochen laden die Bezirksämter Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln dazu ein, anhand des Dokumentarfilms die Folgen der europäischen Zuwanderungspolitik und die Rolle Deutschlands zu beleuchten. Zu Gast: Filmemacher Max Ahrens.
Anmeldung und Reservierung hier.
Die Idee zu Kein Land für Niemand entstand 2022 aus dem dringenden Bedürfnis der Regisseure Max Ahrens und Maik Lüdemann, den erstarkenden rechtsextremen Tendenzen in Politik und Gesellschaft etwas entgegenzusetzen. Ihre persönlichen Erfahrungen – darunter eine Mittelmeerrettungsmission und akademische Auseinandersetzungen mit dem Thema Flucht und Migration – führten zu dem Entschluss, einen Film zu schaffen, der aufrüttelt, dokumentiert und zum Handeln bewegt.
Was als Filmidee begann, entwickelte sich schnell zu einem außergewöhnlichen Gemeinschaftsprojekt: Sea-Eye, Sea-Watch, United4Rescue, German Doctors, PRO ASYL und das Mennonitische Hilfswerk schlossen sich an, um das unabhängige Filmprojekt aktiv zu unterstützen. Gemeinsam vereinen sie ihre Kräfte, um mit diesem Film ein starkes zivilgesellschaftliches Zeichen gegen Abschottung, Gleichgültigkeit und rassistische Narrative zu setzen. Kein Land für Niemand ist damit nicht nur ein Dokumentarfilm, sondern auch ein Ausdruck solidarischer Bündnispolitik – ein kulturelles Gegengewicht zur politischen Kälte der Gegenwart.
Im Anschluss an den Film diskutieren wir mit Filmemacher Max Ahrens.
Preisinformation:
Eintritt ist frei. Reservierung garantiert einen Sitzplatz.
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