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Führung durch die Ausstellung "unbekleidet | ausgezogen: Der Akt in der kunsthistorischen Forschung"

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Seit den Anfängen der Kunstgeschichte zählt der Akt zu ihren zentralen, zugleich aber umstrittenen Forschungsgegenständen. An der Darstellung des unbekleideten menschlichen Körpers erprobte die Disziplin ihre Methoden, Deutungsansätze und Grenzen über Epochen und Medien hinweg.

Die Ausstellung beleuchtet diese Forschungsgeschichte und fragt zugleich nach der aktuellen Brisanz des Aktes. Der Titel verweist auf die Künstlichkeit der Nacktheit: ‚unbekleidet‘ bezeichnet die Negation eines Zustandes, ‚ausgezogen‘ verweist auf Nacktheit als Ergebnis eines Prozesses der Entkleidung. Der Akt erscheint so als Produkt ästhetischer, sozialer und schließlich auch machtpolitischer Konstellationen – wobei in der Trias von Modell, Künstler/in und Publikum nicht immer ausgemacht ist, wer über wen Macht ausübt.

In 13 Kapiteln spannt die Ausstellung den Bogen von Johann Joachim Winckelmann bis zu feministischen, queeren und postkolonialen Perspektiven. Vor dem Hintergrund heutiger Debatten um Körperbilder und Sensibilitäten zeigt sie den Akt als historisch wandelbaren Schauplatz gesellschaftlicher Aushandlungen.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung (begrenzte Teilnehmerzahl): https://anny.co/book/fuehrung-durch-die-ausstellung-unbekleidet-ausgezogen

Sollten Sie einen gebuchten Führungstermin nicht wahrnehmen können, bitten wir Sie, das Ticket zu stornieren.

Informationen zur Ausstellung: https://www.zikg.eu/aktuelles/veranstaltungen/2026/ausstellung-unbekleidet-ausgezogen-der-akt-in-der-kunsthistorischen-forschung

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