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The Hugo Helbing Lecture 2026 // Michael Hutter, Berlin: Glanz und Elend der Kunstgütermärkte

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Die Hugo Helbing Lecture zur Erforschung des Kunstmarkts erinnert einmal im Jahr an das Wirken Hugo Helbings. Sie fand erstmals 2016 anlässlich der Schenkung von annotierten Auktionskatalogen aus seiner Firma an das Zentralinstitut für Kunstgeschichte statt.

In der spätmodernen Gesellschaft hat sich neben der Logik des Allgemeinen, der die industrielle Produktion folgt, die Logik des Singulären durchgesetzt. Dieser Logik folgen vor allem die Hervorbringungen der Kunstwelt: Konzerte, Romane, Theateraufführungen, Museumsbauten, Bildwerke, Filme und viele Mischformen. Alle diese Kunstobjekte und -ereignisse werden auf spezialisierten Märkten gehandelt. Aber gelten dort, wo sie verkauft werden, die Gesetzmäßigkeiten der allgemeinen Industrieproduktion? Sind die extremen Diskrepanzen zwischen den Gewinnen von Bestsellern und Blockbustern und den Einkommen der meisten, die künstlerische Produkte anbieten, unvermeidlich? Um darauf eine Antwort zu finden, müssen auch die Beweggründe derjenigen, die Kunstgüter kaufen, in die Betrachtung einbezogen werden.

Der Kunsthandel, also der Handel mit materiellen Bildwerken, ist historischer Bezugspunkt der Hugo Helbing Lecture. Am Beispiel des Marktes für Bildwerke der Moderne, auf dem Gustav Klimts „Portrait der Elisabeth Lederer“ kürzlich den Auktionsrekord brach, wird der Frage nach den Ursachen und den Auswirkungen der Ungleichheit nachgegangen.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Veranstaltung wird parallel via Zoom übertragen. Weitere Informationen und die Zugangsdaten für Zoom finden sich [hier]

Zentralinstitut für Kunstgeschichte
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