Georg Lukács ist einer der einflussreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Sein Erfahrungshorizont ist das Scheitern der Revolution im Westen zwischen 1916 und 1923. Er beschäftigte sich mit »Überbau«-Phänomenen: von der Literatursoziologie über die Kulturkritik bis zur Ideengeschichte. Zugleich betonte er die Bedeutung der politischen Praxis für die Überwindung des Kapitalismus und wandte sich damit gegen den »revolutionären Attentismus« der Zweiten Internationale. Mit seiner Rehabilitierung der philosophischen Grundlagen des Marxismus unter Rückbezug auf die Hegel'sche Dialektik und seinen Arbeiten zur »Verdinglichung« beeinflusste Lukács wesentlich den »westlichen Marxismus«, einschließlich der Frankfurter Schule.
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