Mit Double Play präsentiert die Galerie Thomas Schulte die sechste Einzelausstellung von Jonathan Lasker. Im Zentrum stehen seine großformatigen, markanten Bilder aus der Mitte bis zum Ende der 1980er-Jahre, die mit jüngeren Kleinformaten auf weißem Grund kombiniert werden. Die Ausstellung setzt in einer Phase an, in der sich Laskers jahrzehntelang entwickelter, eigenwilliger und analytischer Malansatz zu verdichten begann. Dabei treten sowohl innerhalb einzelner Gemälde als auch über deren vielfältige Oberflächen hinweg Kontinuitäten und überraschende Wendungen hervor.
Doppelungen und Wiederholungen spielen in Laskers Schaffen eine herausragende Rolle. Sie finden sich in Linien – wie in den doppelten Linien seiner neueren Werke, die eine pulsierende Energie auszustrahlen scheinen – oder zwischen einer Form und ihrem Schatten, ihrer Silhouette oder ihrem Negativraum. Sie können auch als Umkehrungen, Umrisse oder Vergrößerungen auftreten. Manchmal verwandeln sich sich wiederholende Doppelungen in Muster, die schwanken und sich verschieben.
In Double Play ist eine subtile Verspieltheit erkennbar, ebenso das Spiel als inszenierter und strategischer Vorgang. In Laskers Arbeiten kann das Spontane strukturell und das Strukturelle spontan werden. Die Tendenz zum Kombinieren und Verflechten erzeugt Bilder in fortwährender Bewegung und im dynamischen Wechselspiel – ein gleichzeitiges Dasein an zwei Orten.
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