Key Jack ist ein virtuoses Konzert und ein Zaubertrick für Augen und Ohren. Da sitzt die Pianistin Ning Yu vor einer Tastatur. Sie spielt – aber die Tasten haben plötzlich eigene Ideen! Sie klackern und klicken und scheinen zu sagen: „Danke, jetzt machen wir selbst die Musik.“
Ansonsten scheint alles ganz normal, wenn man davon absieht, dass die Pianistin sich per Video vervielfältigt hat. Links und rechts erscheint sie auf Leinwänden und ein faszinierendes Verwirrspiel zwischen Realität und Fiktion beginnt. Sie und ihre beiden Video-Ichs spielen gemeinsam ein hochvirtuoses, sechshändiges Klavierstück und nur ein wandernder Hut hilft dem Publikum, in dieser einfachen und doch nur schwer zu durchschauenden Illusionsshow die Orientierung zu behalten.
Key Jack kombiniert gekonnt Bewegung, Bild und Ton neu, irritiert selbst die aufmerksamsten Zuschauer*innen und unterwandert dabei fröhlich die Koordinaten von Realität und Fiktion. Der Komponist Michael Beil bricht die tradierten Konzertkonventionen und demontiert in dem knapp 15-minütigen Konzert die gewohnte Vorstellung vom Verhältnis der Musikerin zu ihrem Instrument gründlich. Das Ergebnis ist eine faszinierende Darbietung, die einen fast vergessen lässt, dass gar kein Klavier vorhanden ist
BARRIEREFREIHEIT
Die Orangerie ist barrierefrei zugänglich über separaten Zugang an der Nordseite des Gebäudes, bitte planen Sie etwas Zeit ein und wenden Sie sich an das Personal vor Ort. Tickets für rollstuhlgerechte Sitzplätze und Begleitung erhalten Sie an den HAZ & NP Vorverkaufsstellen.
Weitere Infos unter: https://kunstfestspiele.de/key-jack/
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