Eintrittsfreier Tag anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni 2026
Der Blick in die Sammlung des Deutschen Historischen Museums zeigt, dass Migration seit jeher Teil der deutschen Geschichte ist. Objekte in der Ausstellung erzählen von Flucht, Exil und Grenzen. Präsentiert werden beispielsweise ein Fragment der ehemaligen Grenzmarkierung entlang der deutsch-niederländischen Grenze bei Aachen, ein Möbelensemble der Schinkelzeit, welches aus und zurück nach Berlin migrierte, ein gravierter Glasbecher, welcher von Reformationszeit, Dreißigjährigen Krieg und Exil erzählt, Zeitzeugenberichte zu zwei Berliner Fluchttunneln aus der Zeit der Deutschen Teilung und ein Stockbett mit sogenannten „Privacy Boxen“ aus einer Erstaufnahmeunterkunft für Geflüchtete in Kassel. Die genaue Betrachtung der Objekte wirft aber auch neue Fragen auf: Wie verändert sich der Blick auf die deutsche Geschichte, auf die steigende Hetze gegen Asylsuchende, aber auch auf die aktuelle Sammlungspraxis?
Die Anmeldung erfolgt nach Verfügbarkeit vor Ort an der Kasse. Die Führung ist auf maximal 25 Personen begrenzt.