Zur Zukunft des humanitären Völkerrechts. Zu Gast ist Mirjana Spoljaric, Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz.
Die Welt ist von mehr als 130 bewaffneten Konflikten geprägt: Kriege nehmen zu, das Leid der Zivilbevölkerung wächst, und grundlegende Regeln der Kriegsführung werden immer häufiger missachtet. Das humanitäre Völkerrecht gerät zunehmend unter Druck – und damit die Frage, ob und wie sich Krieg überhaupt noch begrenzen lässt.
Darüber sprechen wir mit Mirjana Spoljaric, Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und Diplomatin. In ihrer Arbeit verhandelt sie weltweit mit Regierungen und Konfliktparteien und setzt sich dafür ein, humanitäres Völkerrecht auch unter schwierigsten Bedingungen zur Geltung zu bringen. Dabei zeigt sich: Trotz aller Krisen gibt es weiterhin gemeinsame Interessen – selbst zwischen geopolitischen Rivalen – die eine Grundlage für internationale Regeln bilden können. Im Gespräch geht es um die praktische Arbeit des Roten Kreuzes in aktuellen Konflikten, die Zukunft des humanitären Völkerrechts und die Frage, wie neue Allianzen entstehen können, um grundlegende Prinzipien zu schützen.
Die Veranstaltung wird moderiert von Heinrich Wefing und Lea Frehse (beide DIE ZEIT).
Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen aus dem Publikum.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und der ZEIT statt.
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