Inhalt des Workshops:
Gottfried Wilhelm Leibniz, der große Leipziger Philosoph, zählt zu den originellsten und zugleich optimistischsten Denkerfiguren der europäischen Geistesgeschichte. Als Universalgelehrter arbeitete er an den Grundlagen der modernen Logik und Rechenmaschinen, entwickelte frühe Theorien des Unbewussten und entwarf eine Metaphysik, die Spiritualität, Naturwissenschaft und Rationalität miteinander zu verbinden suchte. Sein Denken kreist um eine zentrale Überzeugung: dass diese Welt – bei aller erfahrbaren Unvollkommenheit – die beste aller möglichen Welten sei.
Der Workshop führt in dieses berühmte, oft missverstandene Optimismuspostulat ein und erschließt es als ein anspruchsvolles metaphysisches Programm. Im Zentrum steht die Frage, wie Leibniz über Freiheit, Übel, göttliche Rationalität und Weltordnung denkt – und welche philosophische Sprengkraft dieses Modell bis heute besitzt.
Von Leibniz zu lernen bedeutet:
Weitere Informationen:
Der Workshop mit praktischen Übungen und Diskussion richtet sich an alle, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Referent:
Martin Oßberger hat als Wissenschaftler in vielen Bereichen der Forschung und Entwicklung gearbeitet; in der pharmazeutischen Industrie, der Hochschule, in Gymnasien und non-profit Unternehmen. Seit 25 Jahren engagiert er sich ehrenamtlich, anfangs bei der AIDS-Hilfe und Obdachlosenunterstützung. Dann begeisterte er sich für die praktische Philosophie, die er beim gemeinnützigen Verein Treffpunkt Philosophie kennen lernte. Dort gibt er Kurse und bietet Seminare und erlebnispädagogische Veranstaltungen an. Vor fünf Jahren zog es ihn von seinem Geburtsort München nach Leipzig, wo er den Vereinssitz von Treffpunkt Philosophie leitet.
Preisinformation:
Preise: 10 € regulär 6 € ermäßigt (für Schüler und Studenten bis 30 Jahren)
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