"Extremwetterlagen - Reportagen aus einem neuen Deutschland"
Manja Präkels, Tina Pruschmann und Barbara Thériault waren als „Überlandschreiberinnen“ unterwegs, um die Stimmung in Ostdeutschland zu ergründen, verborgene gesellschaftliche Brüche und Kipppunkte sichtbar zu machen. Ihre Erfahrungen wurden im Buch "Extremwetterlagen" zusammengeführt.
„Wann haben wir gemerkt, dass wir in einem neuen Land leben? Und woran? Und wie lernen wir, gegen den Wind zu atmen, der sich unheilvoll zusammenbraut und mit scharfen Böen in die Lungen drückt?“
Seit 2024 entstanden literarische Reportagen über die Normalisierung rechtsextremer Strukturen und Narrative, bedrohte Kulturvereine und Gedenkstätten, bizarre Infrastrukturprojekte in Ruinenlandschaften. Über Menschen, die wegsehen und schweigen, und solche, die tagtäglich ihr Bestes geben, um im tobenden Sturm der Umwertung aller Werte weiter gegen den Wind zu atmen.
Die Veranstaltung lädt dazu ein, den Blick zu schärfen, für die politischen Umbrüche in Deutschland: im kleinen, wie im großen - und unter den Vorzeichen der anstehenden Landtagswahlen gemeinsam hinzuschauen, zuzuhören und im Gespräch zu bleiben.
Alle Veranstaltungen werden moderiert von Momo Charlotte Kranenberg, freie taz-Journalistin und Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung.
Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um eine Anmeldung für die Lesung in Hannover.
Die Reihe ist ein Projekt der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen in Kooperation mit dem Verbrecherverlag, dem ZeitZentrum Zivilcourage und dem Autor*innenzentrum Hannover, der vhs Celle und der kulturellen Landpartie 2026.
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