Das sagt der/die Veranstalter:in:
Musik-Performance zwischen Größenwahn, Trash & Populismus
In deutscher Sprache
»Mozart. Schwarzenegger. Hitler.« – Drei Namen, mit denen Österreich im Ausland assoziiert wird. Doch was sagen diese drei Namen über nationale Zuschreibungen, kulturelles Erbe und identitäre Gewalt aus? In dieser musikalisch-szenischen Performance treffen Mozart und seine Musik auf heutige Realitäten: Zwischen TikTok und Rokoko, viralen Videos und Schokoladenkugeln entsteht ein Mozart, der gleichzeitig Genie, Popstar und Ausgebeuteter ist. Die österreichische Autorin und Regisseurin Isabella Sedlak entwickelt gemeinsam mit dem israelisch-brasilianischen Musiker Thomas Moked Blum eine tragikomische Performance unserer Zeit rund um eine narzisstische, hedonistische Figur – die zwischen Nationalismen, kosmopolitischem Freiheitsdrang und Größenwahn changiert.
Blum bringt Mozarts Melodien mit Geige, Gitarre und Elektronik in Resonanz mit jüdischen, arabischen und lateinamerikanischen Musiktraditionen. Es entsteht ein unmittelbarer Dialog zwischen Schauspiel und Musik, die sich gegenseitig antreiben und aneinander reiben. Mozarts Melodien artikulieren sich in neuen Sprachen oder mit Akzent. – Eine grotesk-humorvolle, musikalisch dichte und zugleich hochpolitische Auseinandersetzung mit Herkunft – und eine Liebeserklärung an Mozart als transkulturellen Künstler im permanenten Remix.
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