Anstatt klaren Narrativen oder festen Bedeutungen zu folgen, zielt die Arbeit darauf ab, „Momente“ zu erzeugen, und versteht Choreografie als Bewegung, die sich durch Zeit, Gewohnheit und Begehren sedimentiert. Sie lädt zu einer intuitiven Form des Sehens und Machens ein, bei der Empfindung und Aufmerksamkeit wichtiger sind als Interpretation.
So versucht die Arbeit, sich dem linearen Sog der Chronologie – dem gleichmäßigen Fortschreiten der Uhr – zu entziehen und Zeit stattdessen als Kairos zu begreifen: als verdichteten Augenblick, in dem sich für kurze Zeit alles fügt und ein Möglichkeitsraum entsteht. In Bezug auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft entwickelt sie eine eigene Form von Zeitlosigkeit.
Von Ewa Dziarnowska mit kiana rezvani, Sunayana Shetty
Die Produktion der Arbeit wurde unterstützt von: Adam-Mickiewicz-Institut und dem Ministerium für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen, Santarcangelo dei Teatri / Santarcangelo Festival Associazione Inteatro, Villa Nappi
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